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Immobilien: Wo Deutschland boomt

In Zeiten des Niedrigzins sind Immobilien eine der wenigen gewinnbringenden Investitionen. Das ist aber nicht in ganz Deutschland gleichermaßen der Fall. Wir zeigen Ihnen, in welchen Städten sich der Kauf eines Eigenheims besonders lohnt und woran Sie eine lebenswerte Region erkennen.

Wo gibt es in Deutschland einen Immobilienboom?

  • In Großstädten gibt es ein besonders starkes Wachstum.
  • Erkennbar ist auch eine Bewegung in ländlichere Regionen.
  • Auch Universitätsstädte boomen.

Hält der Immobilienboom in 2020 noch an?

Der Kauf eines Eigenheims lohnt sich für immer mehr Privathaushalte. Nicht zuletzt liegt das am immer noch niedrigen Zinsniveau. Und selbst in der durch Corona bedingten Wirtschaftskrise erweisen sich Immobilien als eine der wenigen gewinnbringenden Investitionsanlagen. Und das zu Bauzinsen auf einem Rekordtief.

Da ist es nicht verwunderlich, dass seit 2005 in fast allen Städten und Landkreisen der Republik die Preise für Immobilien gestiegen sind. Wer ins Eigenheim investiert, darf sich heute neben Steuervergünstigungen durch Sonderabschreibungen also nicht selten über eine Wertsteigerung freuen – die dazu noch deutlich über dem liegt, was Zinsen abgeworfen hätten, wenn das Geld in dieser Zeit einfach auf dem Bankkonto gelegen hätte.

Das gilt aber nicht für alle deutschen Regionen in gleichem Maß, wie eine Studie der Sparda-Banken herausstellte. Laut dieser haben in nur einem Viertel der Regionen die Preise deutlicher zugelegt als im Bundesdurchschnitt. Grundtenor der Recherchen: Das starke Wachstum konzentriert sich nur auf vergleichsweise wenige Regionen.

Metropolen mit Turbo-Wachstum

Wo liegen aber die Orte, deren Immobilien boomen? Vor allem die Großstädte treiben den Preisanstieg in die Höhe. So betrug – gemessen seit 2005 – das jährliche Plus bei den Wohnungspreisen in Berlin das 2,4-fache des Bundesschnitts. In Hamburg ist es das 2-fache. Zum Vergleich: Im Bundesdurchschnitt stiegen die Preise um gut 54 Prozent.

So ist es kein Wunder, dass Deutschland aufgrund des starken Anstiegs der Mieten bereits die Mietpreisbremse einführte und Berlin gar versucht, einen Mietendeckel einzuführen.

Bewegung auch in ländlichere Regionen: Wo steigen die Immobilienpreise am stärksten?

Die Preisexplosion erreicht aber auch immer mehr kleinere und mittelgroße Städte. Das zeigt ein Ranking des Homeday-Preisatlas, in dem die Städte mit dem höchsten Immobilienpreis-Wachstum gelistet sind. In den Top 5 kommen nach Berlin entgegen der Erwartung aber gar nicht die ganz großen Städte:

StadtImmobilienpreissteigerung in den letzten 3 Jahren
1.Berlin46 %
2.Augsburg42,5 %
3.Leipzig41,9 %
4.Heilbronn40,3 %
5.Ludwigsburg40,2 %

Jede der 150 größten Städte verzeichnet einen Preisanstieg. Selbst auf dem letzten Platz sind es noch 7,3 %. Grundsätzlich freuen sich ruhigere Orte mit einer guten Anbindung zu Metropolregionen großer Beliebtheit.

Auch ländlichere Regionen sind in den Orten mit dem höchsten Wertzuwachs von Immobilien vertreten. Alle haben sie jedoch zumindest die Nähe zu größeren Städten gemeinsam. So sind in den Top 10 beispielsweise Esslingen am Neckar, Pforzheim und Sindelfingen vertreten, die alle in der Nähe von Stuttgart liegen.

Menschen schätzen demnach zunehmend die Vorteile abseits der Metropolen – möchten auf gute Anbindungen aber nicht verzichten. In diese Beobachtung passt auch, dass die Hälfte aller von der Sparda-Bank-Studie Befragten bereit war, bis zu 30 Kilometer zum Job zu pendeln.

Immobilienboom in meiner Stadt? Die Lebensqualität muss stimmen

Dafür, welche Regionen boomen, ist aber eine grundlegende Sache besonders wichtig: Das Gesamtpaket muss stimmen. Ein Focus-Ranking stellte Parameter dafür auf, wie lebenswert eine Region ist – und ebendiese zeigten sich dann auch als gute Orte für eine Immobilieninvestition. Zu den Kriterien gehören:

  • Sicherheit
  • Jobs
  • Wohlstand
  • Kosten
  • Infrastruktur
  • Demografie

Außerdem zeigt sich, dass Immobilienpreise in Universitätsstädten im Schnitt stärker wachsen.

Insgesamt ist es also ein Mix aus Wirtschaftsstärke, günstigen Lebenshaltungskosten, einem gesunden Umfeld sowie guten Anbindungen die entscheidend dafür sind, ob sich eine Investition in Immobilien einer bestimmten Region lohnt. Interessant ist außerdem, dass in dem Ranking der Lebensqualität nicht die Großstädte gewonnen haben, da z. B. deren Infrastruktur oft überlastet ist. Außerdem haben sie in Punkten wie Sicherheit und Wohlstand gegenüber kleineren Städten häufig das Nachsehen.

Neubauten in Oldenburg kaufen: Eine Investition in die Zukunft

Neben den ohnehin boomenden Großstädten sind es also vor allem Städte mit einer insgesamt ausgewogenen Lebensqualität, die in Deutschland am beliebtesten sind und in denen dementsprechend die Immobilien immer wertvoller werden. Für Immobilienkäufer bedeuten die Erkenntnisse aber vor allem eines: Der künftige Wert einer Anlage ist berechenbar.

Mit seiner Nähe zu Bremen und seiner eigenen Strahlkraft als Universitätsstadt und Wirtschaftsstandort bringt eine Stadt wie Oldenburg eine stabile Grundlage für eine Investition mit – und das in allen verschiedensten Stadtteilen.

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