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Immobilienblase in Deutschland? Deutschland im Faktencheck

Der Immobilienboom ist noch immer nicht vorüber, doch je länger er anhält, desto größer wird die Angst vor einer Immobilienblase. Begründet oder Panikmache? Deutschland im Faktencheck.

Rund um die Welt erinnert man sich gut an die Finanzkrise vor mehr als zehn Jahren, als reihenweise zu hohe Kredite zu niedrigen, variablen Zinsen vergeben wurden. Weil die meisten Kreditnehmer kaum Eigenkapital mitbrachten, belief sich ein Großteil der Fälle auf geringe Tilgungsraten. Die Immobilienblase war geschaffen. Als plötzlich die Zinsen in die Höhe schossen, standen Millionen von Haushalten vor dem Ruin. Da sie ihre Raten nicht länger bedienen konnten, waren sie gezwungen, ihre Immobilien weiterzuverkaufen. Schließlich stürzten die Preise und der Schaden war angerichtet: die Blasen waren geplatzt, die Folgen dramatisch.

In einem Gutachten des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) wurde nun beleuchtet, wie es um Deutschlands Immobilienwirtschaft bestellt ist. Aber welche Indikatoren sind überhaupt ausschlaggebend?

Darlehenslaufzeiten
Kurze Laufzeiten gehen mit der Gefahr Hand in Hand, bei einer anschließenden Weiterfinanzierung mit deutlich höheren Zinsen überrascht zu werden. Hier gibt das IW Entwarnung, denn in Deutschland bieten lange Laufzeiten Sicherheit. Über 40% der Darlehen haben eine Laufzeit von mehr als zehn Jahren und die meisten Kreditnehmer so einen Schutz vor kurzfristigen Zinsänderungen.

Fremdkapitalquoten
Wie groß ist der Anteil der Immobilienkosten, die per Kredit finanziert werden? In Deutschland lag die Quote Ende 2017 bei 80%. Das bedeutet, dass Hauskäufer im Schnitt etwa 20% Eigenkapital mitbringen – eine Zahl, die in den letzten zehn Jahren auf konstantem Niveau geblieben ist und als solide Finanzierung gilt.

Tilgungsraten
In den letzten zehn Jahren verdoppelte sich der Prozentsatz vom Darlehen, der zum Schuldenabbau eingesetzt wird, auf 3%. Das bedeutet, dass die Kreditnehmer auf die niedrigen Zinsen auch damit reagieren, ihre Kredite schneller zu tilgen.

Kreditvolumen
Kaum eine Zahl gibt besser Auskunft darüber, wie stabil ein Immobilienmarkt tatsächlich ist. In Deutschland ist das Volumen der Immobilienkredite von 2003 bis 2017 um insgesamt 28% gewachsen. Anders als beispielsweise in Spanien: Dort sind es ganze 120%. Ein Warnzeichen für die Bildung einer Immobilienblase ist, dass die Kreditbestände vor einer drohenden Krise geradezu explodieren.

Zinsentwicklung
Die meisten Ökonomen gehen davon aus, dass das Zinsniveau eher niedrig bleibt, um sich unter anderem der demographischen Entwicklung anzupassen. Selbst wenn die Zinsen durch die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank steigen sollten, gibt es keinen Hinweis auf eine Trendwende.

Und zu welchem Fazit kommt nun das IW?

All die obengenannten Faktoren sprechen eine deutliche Sprache für die Robustheit und die Stabilität des deutschen Immobilienmarktes, genauso wie die Zahlen des vergangenen Jahrzehnts. Potentielle Hauskäufer sollten sich also nicht davon abhalten lassen, ihre Träume vom Eigenheim zu verwirklichen.

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