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Immobilienboom in Deutschland – Diese Marktszenarien können gefährlich werden

Die Immobilienpreise steigen unaufhörlich weiter, gerade in größeren Städten und Universitätsstandorten. Das Immobilienjahr 2017 ist in vollem Gange, bislang hält der Trend – aber wie lange noch?

Eine Umfrage unter Experten

Immobilien Experten

Immobilienexperten wurden gefragt

In diesen politisch unsicheren Zeiten treibt viele Experten die Frage um, wie sich die aktuellen Entwicklungen auf den Immobilienmarkt in Europa und speziell in Deutschland auswirken. Jens Giere von der RICS Deutschland kündigt an, dass erste Folgen des Brexits und der sich abzeichnenden Veränderungen in den USA – die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten – auch hier spürbar sein werden. Eine Umfrage von JLL unter fünfzig Experten hat sich mit den drei möglichen, bevorstehenden Szenarien befasst.

Die Down-Phase

In diesem Szenario gehen die befragten Immobilienexperten davon aus, dass sich der Markt aktuell kurz vor dem Höhepunkt des aktuellen Zyklus befindet und eine Down-Phase bevorsteht. Demnach wird das Wachstum in den Jahren bis 2019 deutlich abkühlen. 20% der Experten geben an, dass die Renditen und Zinsen der deutschen Immobilienmärkte ansteigen werden. Zeitgleich werden die Mieten sinken und mit ihnen auch das Transaktionsvolumen – weit unter das Rekordniveau von 2015 und 2016. In den USA wird das Zinsniveau laut 21% der Experten im Vergleich zum jetzigen Zeitpunkt in die Höhe schießen – eine Entwicklung, die 13% der Experten auch für die Eurozone für möglich halten. 40% sehen sogar eine Rezession für Deutschland voraus.

Der Boom

Immobilienboom

Der Immobilienboom für Neubauten hält an

Mehr als die Hälfte der Verfechter dieses Szenarios gehen davon aus, dass bis 2019 eine massive Aufschwungphase oder sogar ein Boom ins Haus steht. 9% der Befragten glauben an einen weltweit freizügigeren Handel im Vergleich zu heute. Dabei hilft auch die Entwicklung in den USA – unter Donald Trumps Politik ist mit einem Wachstum zu rechnen und mit einem Stopp der Zinserhöhungen durch die Notenbank Fed. Dadurch wird der US-Dollar gegenüber dem Euro abgewertet. 13% der Befragten rechnen mit einem gleichbleibenden Zinsniveau in der gesamten Eurozone und einem positiven Ausklang des Handelsabkommens mit Großbritannien nach dem Brexit.

Der Status Quo

Dieses Szenario halten 60% der Experten für am wahrscheinlichsten. Das Transaktionsniveau wird konstant bleiben und es sollen keine signifikanten Ausscherungen zu verzeichnen sein. Sowohl die Nachfrage, als auch die Renditen halten sich auf einem unveränderten, gleichbleibenden Level – das Transaktionsniveau im Vergleich zu heute ebenfalls, denn 54% der Umfrageteilnehmer erwarten kaum eine Beeinträchtigung des weltweiten Handels mit unspektakulären Folgen des Brexits. 73% der Experten gehen davon aus, dass das Zinsniveau in den USA nur leicht steigen wird, 83% sehen auch eine minimale Anhebung in der Eurozone. Trotz der politischen Unsicherheiten sprechen Umfragen des RICS ebenfalls von stabilen Aussichten auf dem europäischen und speziell dem deutschen Immobilienmarkt. Professor Dr. Tobias Just der Universität Regensburg prophezeit ein gutes Immobilienjahr 2017.

Investmentmarkt Deutschland

Laut den Ergebnissen des RICS-Reports ist die Nachfrage der Investoren bislang auf einem konstant hohen Niveau geblieben, während das Angebot an Objekten in allen Marktbereichen gesunken ist, da auch das Interesse ausländischer Käufer stark zugenommen hat. RICS erwartet kurzfristig ein eindeutiges Wachstum, vor allem in Top-Städten wie Berlin und Frankfurt am Main. Auch in Oldenburg soll die Zahl der Haushalte bis 2030 noch einmal um 32% steigen, das ist der vierthöchste Wert nach Metropolen wie München und Hamburg. Unter den Städten im europäischen Vergleich haben deutsche Großststädte auch im Mietwachstum zusammen mit Amsterdam, Lissabon und Dublin die Nase vorn. Trotzdem fallen die Mieten im Vergleich zu den Kaufpreisen noch immer deutlich höher aus, unser Standort Oldenburg bildet keine Ausnahme.

Standort Oldenburg

Neubau im Gagelweg in Oldenburg

Neubau im Gagelweg in Oldenburg

Dank der exzellenten Zukunftsprognosen lohnt sich hier auch weiterhin die Investition – mit Top-Renditen und Niedrigzinsen. Seit 2011 sind die Immobilienpreise um 47% in die Höhe geschossen und übertreffen damit selbst die der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover. Die exzellente Infrastruktur und die wachsende Bevölkerung versprechen beste Perspektiven für Käufer – mit geringem Risiko. Das vom Institut Empirica ermittelte Rückschlagpotenzial im Zuge einer Wertkorrektur liegt gerade einmal bei 13%. Auch die Nachfrage übersteigt in fast allen Stadtteilen das Angebot bei Weitem. Das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln prognostiziert für Oldenburg sogar noch ein Nachfrageplus von 5,8% bis 2030. Damit bleiben Immobilien im charmanten Oldenburg weiterhin eine solide Investition in die Zukunft.

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