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Ist der Immobilien-Zenit erreicht?

In den letzten Jahren kannten die Immobilienpreise stets nur eine Richtung: Immer weiter nach oben. Käufer und Mieter mussten immer tiefer in die Tasche greifen. Von allen Seiten ist zu hören: Die Blase wird platzen – aber wann? Wie hat sich der Markt in jüngster Zeit entwickelt? Die aktuelle Lage zusammengefasst.

Gemeinsam mit örtlichen Maklern der nördlichen Bundesländer hat der Immobilienverband Deutschland (IVD) einen umfangreichen Marktbericht zusammengestellt und die Situation in 108 Kommunen analysiert, darunter auch fünf Unternehmen aus Oldenburg. Einen Überblick über die wichtigsten Punkte für Einfamilienhäuser, Eigentumswohnungen und Baugrundstücke haben wir für Sie aufgelistet.

• Baugrundstücke

Die Erhebung des IVD zeigte ein großes Gefälle bei den Baugrundstückspreisen in Norddeutschland. So erzielten Top-Lagen auf Sylt einen Wert von 3250€ pro Quadratmeter, in Osterode am unteren Ende des Spektrums jedoch nur 30€ pro Quadratmeter erzielt.
Bei uns in Oldenburg haben sich in den letzten zehn Jahren viele Preise sogar verdoppelt und ein Preis- oder Wertverfall ist weiterhin nicht erkennbar. In mittlerer Lage wurden 255€ pro Quadratmeter fällig, in guten 360€ – und in Top-Lagen gar 460€. Ist es möglich, das Grundstück mit einem Mehrfamilienhaus zu bebauen, werden sogar Preise bis zu 600€ pro Quadratmeter erzielt. Im Vergleich zum Marktüberblick 2017 lag die Steigerung zwischen zehn und stolzen 50€ pro Quadratmeter.

• Häuser und Reihenhäuser

Halten Sie sich fest: Für ein neugebautes Reihenmittelhaus mit 120m² werden im Mittel 320.000€ fällig. Das ist ein Sprung von 80.000€ im Vergleich zum Jahr 2017, als bereits starke Preisanstiege verzeichnet worden waren. Auch Reihenhäuser mit etwa 100m² kosteten 60.000€ mehr als 2017 – und landeten im Schnitt bei 260.000€.
Wer sich für freistehende Häuser interessiert, muss mit 325.000€ (125m²) bis 460.000€ (150m²) rechnen. Größere Objekte in Toplagen schnitten sogar bei 635.000 für 200m² ab. Daraus ergibt sich eine Steigerung von 20.000€ bis 35.000€ seit 2017. Die Preise für Bestandswohnungen liegen zwischen 10% und 20% darunter.

• Eigentumswohnungen

Im Vergleich zum Vorjahr sind nur noch Steigerungen im einstelligen Prozentbereich zu verzeichnen, doch der Trend geht noch immer deutlich nach oben. Für Top-Objekte in exzellenter Lage werden im Mittel 4850€ pro Quadratmeter fällig, die guten Lagen stehen unter dem Strich bei 3500€ bis 4050€ pro Quadratmeter. Für neugebaute Eigentumswohnungen im mittleren Segment wurde ein Preis von 2900€ pro Quadratmeter ermittelt. Bestandswohnungen, abhängig von Lage und Zustand, liegen im Schnitt etwa 30% darunter.

Und wann platzt die Immobilienblase?

Die Preise sind also erneut gestiegen, jedoch moderater als in den Vorjahren. Schon das Beispiel Norddeutschlands zeigt die unterschiedliche Preisentwicklung, je nach Lagen und Regionen. Der Markt zeigt sich nun stabiler als zu Zeiten des extremen Wachstums, die Kauf- und Mietpreise bleiben aber unverändert hoch

Fazit

Niedrigzinsen und hohe Kaufpreise führen allerdings nicht alleine zu einer Immobilienblase. In der Vergangenheit kam oft eine zu leichtfertige Vergabe von Immobilienkrediten seitens der Banken hinzu, die später nicht mehr ausgeglichen werden konnten. Dieser Trend lässt sich in Deutschland nach wie vor nicht feststellen, auch dank der vergleichsweise strengen Prüfung der Kreditwürdigkeit. Zudem ist der Wohnraummangel in städtischen Ballungsgebieten noch immer real und die Nachfrage nicht bedient. Trotz aller Unkenrufe gibt es keine Anzeichen für Immobilienspekulationen.
Daraus lässt sich schließen, dass die Immobilienpreise zwar in Marktschwankungen fallen könnten, immense Wertverluste jedoch weiterhin nicht zu erwarten sind. Der Zenit des deutschen Immobilienmarktes ist noch nicht erreicht, das gefürchtete und viel beschriene Platzen der Immobilienblase somit nicht kurzfristig absehbar oder gar bevorstehend. Nach wie vor sollten sich Interessierte nicht davon abhalten lassen, ihre Träume vom Eigenheim zu verwirklichen oder in eine Altersabsicherung zu investieren.

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