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Kein Eigenkapital, kein Eigenheim?

Experten sind sich einig: Der Kauf eines Eigenheims ist momentan sinnvoller denn je. Explodierende Mietpreise und ein historisch niedriger Leitzins bieten optimale Kaufbedingungen, auch in 2018. Aber nicht jeder verfügt über ausreichend Eigenkapital. Bedeutet dies das Aus für den Traum vom Eigenheim?

Kein Glaube an das Eigenheim

In seinen eigenen vier Wänden zu leben, der Familie ein Zuhause bieten zu können und nicht mehr jeden Monat Miete auf das Konto des Vermieters zu überweisen, davon träumt eine Mehrheit der Deutschen. Die Wünsche sind vielschichtig: Manche sehnen sich nach dem Eigenheim mit idyllischem Garten in ruhiger Lage am Stadtrand, andere suchen die Nähe zum Zentrum oder hoffen, die Vorzüge beider Wohnorte kombinieren zu können. Doch rund 56% der Befragten in einer Umfrage des Instituts der Deutschen Wirtschaft geben an, dass sie ihren Traum nie verwirklichen können, weil sie glauben, es sich schlichtweg niemals leisten zu können – ein Spitzenwert in Europa. Aber handelt es sich dabei um Pessimismus oder Realität?

Steigende Preise als Hindernis?

Vor allem in den deutschen Großstädten haben sich die Preise, besonders für Eigentumswohnungen, beinahe verdoppelt und sie steigen weiter. Ein Ende des deutschen Immobilienbooms ist auch 2018 nicht in Sicht, diese Entwicklung ist allerdings kein Ausschlusskriterium. Eine Analyse typischer Monatsraten, durchgeführt vom Marktforschungsinstitut Empirica, belegt, dass ein Großteil des Preisanstiegs durch die niedrigen Zinsen ausgeglichen wird. Auf dieser Basis können Kreditnehmer deutlich mehr tilgen als früher und schaffen es sogar häufiger, die höheren Preise zu tragen. Dadurch bleibt der Eigenheimkauf auf lange Sicht und in der monatlichen Belastung günstiger, als zur Miete zu wohnen. Letztere liegt bei einem durchschnittlichen Effektivzinssatz von 3% im Mittel bei 750€/Monat.

Keine Rücklagen, keine Finanzierung

Wer jedoch über kein oder nur geringes Eigenkapital verfügt, ist von den explodierenden Mietpreisen auf den ersten Blick abgeschreckt. Früher galt das Prinzip, dass jemand, der nicht über ausreichend Rücklagen verfügte, auch keine Finanzierung seitens der Bank bekam. Laut einer Finanztest-Umfrage sind viele Kreditinstitute aber heute auch bereit, sogar eine Vollfinanzierung der gewünschten Immobilie zu leisten oder den ganzen Kaufpreis zu finanzieren, wenn der künftige Käufer die Nebenkosten trägt. Darunter fallen zum Beispiel die Grunderwerbssteuer und die Notarkosten.

Immobilien ohne Einsatz von Eigenkapital

Fast ein Viertel der Deutschen – 22,8% – finanziert seine Immobilie inzwischen ohne Einsatz von Eigenkapital. Über 70% der Bauherren und Käufer bringen höchstens 50.000€ als Eigenkapital mit. Beide Zahlen kommen auf dem aktuellen Markt zustande und das trotz Zinsaufschlägen seitens der Banken, die so ihr erhöhtes Risiko absichern. In 23,5% der Fälle lag das gewährte Darlehen zwischen 100.000€ und 150.000€, in 21,8% zwischen 150.000€ und 200.000€. Voraussetzungen sind ein regelmäßiges Einkommen und Schuldenfreiheit.

Lage und Zustand sind entscheidend

Je weniger Eigenkapital mitgebracht wird, desto strenger die Prüfung durch die Banken. Ist die Immobilie ihren Preis überhaupt wert und können die monatlichen Kreditraten durch das Einkommen gestemmt werden? Eine günstige Lage und der Zustand der Immobilie können außerdem entscheidende Unterschiede machen. Ist das Objekt gut erhalten und an einem Standort mit Zukunftsperspektive, steigen die Chancen und die Bereitschaft der Bank zur Finanzierung.

Aktive Altersvorsorge

Je höher der Anteil des Kredits am Kaufpreis ausfällt, desto höher ist am Ende auch der zu zahlende Zinssatz. Wenn über 80% des Kaufpreises durch das Darlehen finanziert werden, muss mit Zinsaufschlägen rechnen. Dies macht eine Vollfinanzierung aber keinesfalls unmöglich, sondern erfordert eine besonders langfristige Denkweise. Doch ein kreditfinanziertes Eigenheim kann auch einen Vorteil darstellen: Der Haushalt muss zukunftsorientiert handeln, investieren und wirtschaften, betreibt dabei jedoch über den gesamten Finanzierungszeitraum hinweg aktiv Altersvorsorge. Wer zur Miete wohnt, ist schnell versucht, dieses Anliegen immer weiter hinauszuschieben.

Wir von Wohnungsbau-Oldenburg haben es uns zur Aufgabe gemacht, Träume zu erfüllen. Ob als Altersvorsorge, als Anlage oder als Eigenheim für die ganze Familie, Oldenburg ist der geeignete Ort, um Ihre Zukunft zu gestalten. Mit uns als zuverlässigem Partner an Ihrer Seite. Nutzen Sie dabei unser vielfältiges Angebot von über 100 provisionsfreien Neubauwohnungen direkt vom Ersteller.