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Leidet Oldenburg unter einer Wohnungsnot?

Seit etwa zwei Jahrzehnten wird in Deutschland soviel gebaut wie nie zuvor. Trotzdem fehlen in vielen Regionen massenweise Wohnungen. Aber warum ist das so? Und gibt es eine Wohnungsnot auch in Oldenburg? Wir geben Ihnen einen Überblick zur aktuellen Lage.

Wohnungsnot in Deutschland: Ein hausgemachtes Problem

Es ist kein wirklich neues Problem, dennoch lässt es uns bis heute nicht los: Seit 2009 wurden in Deutschland rund 1 Million Wohnungen zu wenig gebaut. Tendenz: weiter steigend. Und das, obwohl seit etwa zwanzig Jahren mehr gebaut wird als je zuvor.

Besonders betroffen sind – wie sollte es anders sein – die Großstädte. Doch damit sind nicht nur die sieben größten Städte Deutschlands gemeint (Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf), auch viele andere Großstädte ab 100.000 Einwohnern klagen über unzureichend Wohnungen. Konkret soll hier nur etwas mehr als 50 Prozent des Bedarfs an Neubauwohnungen gedeckt sein. In Berlin, München und Co. sind es sogar nicht mal 50 Prozent.

In ländlicheren Regionen dagegen entstehen unzählige Immobilien – obwohl in vielen Fällen kaum Zuzug zu vermelden ist. Ein Beispiel: Für den Landkreis Tirschenreuth (etwa 72.500 Einwohner) haben Forscher des Instituts der deutschen Wirtschaft für den Zeitraum 2011 bis 2015 einen Neubau-Bedarf von 0,3 zusätzlichen Wohnungen ausgemacht. Stattdessen wurden in diesem Zeitraum jedoch ganze 90 Wohnungen gebaut. Das sind stolze 29.900 Prozent mehr als nötig gewesen wären.

Leidet Oldenburg unter einer Wohnungsnot?

  • Ein Blick auf Gesamtdeutschland verrät: Es fehlen rund 1 Million Wohnungen.
  • Besonders betroffen sind Großstädte, mehr gebaut wird jedoch auf dem Land.
  • Das Hauptproblem: Es mangelt an Bauland.
  • Auch Oldenburg benötigt in Zukunft zahlreiche neue Wohneinheiten.
  • Oberbürgermeister Jürgen Krogmann sieht Oldenburg hierfür gut aufgestellt.

Das Hauptproblem: Es mangelt an Bauland

In einer perfekten Welt würden nun noch mehr Menschen aufs Land ziehen und in die zu viel gebauten Wohnungen in Landkreisen wie Tirschenreuth ziehen. Doch die Realität sieht natürlich anders aus: Die Zuwanderung in Deutschlands Großstädte und ihr Umland bleibt ungebrochen – und das zieht einen weiteren Anstieg der Mietpreise nach sich. Welchen Einfluss die anhaltende Corona-Krise auf die Mietpreise hat, lässt sich heute noch schwer absehen. Anders sieht es da beim Wohnungskauf bzw. Neubau aus.

Nach einer Schätzung des Deutschen Mieterbundes müssten im Jahr rund 400.000 Wohnungen gebaut werden, um die Lücke der fehlenden 1 Million Wohnungen schließen zu können. Betrachtet man das Jahr 2016, wurden zwar Baugenehmigungen für knapp 380.000 Wohnungen erteilt. Nur wurden davon längst nicht alle Wohnungen auch gebaut, geschweige denn dort, wo sie wirklich benötigt werden – nämlich in Deutschlands Ballungszentren.

Natürlich lässt sich das zum Teil auf die hohen Grundstückpreise in den Großstädten zurückführen. Tatsächlich ist für viele Bauunternehmer aber nicht Geld das Problem. Vielmehr hinderlich sind langsame Genehmigungsverfahren, kaum Planungskapazitäten bei den Kommunen, und, allem voran: ein Mangel an Bauland.

Und wie steht es um die Wohnungsnot in Oldenburg?

Um es kurz zu machen: Auch in Oldenburg ist Bauland rar gesät. Daher ist es wenig verwunderlich, dass sich junge Familien eher im Umland nach passenden Grundstücken für ihre Häuschen umschauen. Wohnungen bleiben in Oldenburg jedoch weiterhin ein gefragtes Gut, denn bis 2030 wird mit einem Bewohnerzuwachs von ca. 10.000 Menschen gerechnet.

Um denen ein Dach über dem Kopf bieten zu können, müssten zwischen 5.500 und 7.450 Wohnungen gebaut werden. Das hat eine Wohnungsbedarfsprognose ergeben, die von Oberbürgermeister Jürgen Krogmann in Auftrag gegeben wurde. Im Durchschnitt ergibt das einen jährlichen Neubaubedarf von gut 600 Wohneinheiten. Vor allem kleinere Wohnungen bis 60 Quadratmeter werden vermehrt benötigt. OB Krogmann sieht die Stadt in diesem Punkt jedoch sehr gut aufgestellt, da jährlich konstant mehr als 1.000 Wohneinheiten in Oldenburg fertiggestellt werden.

Wohnungsnot in Oldenburg? Wir haben etwas dagegen!

Wir von Wohnungsbau Oldenburg setzen gemeinsam mit unseren Partnern alles daran, diesen Schnitt aufrecht zu erhalten. Als lokales Bauunternehmen behalten wir die Region und mögliche Baulandflächen kontinuierlich im Blick. So konnten wir z. B. erst kürzlich zwei Neubauprojekte in Eversten in die Wege leiten.

Besonders stolz sind wir auf die Neubaupläne rund um die alte Shell-Tankstelle in Eversten: Auf dem Gelände neben der Ansgari-Kirche sollen schon bald 35 Wohnungen in sechs Häusern entstehen  und vermietet werden. Ein Schmankerl für die zukünftigen Bewohner: Die unter Denkmalschutz stehende Tankstelle soll zusätzlich saniert und zu einer Eisdiele umgebaut werden.

Ein weiteres Bauprojekt in Eversten startet schon in diesen Wochen und soll Oldenburger Singles in ca. 40 qm großen Wohnungen ab Ende 2021 Platz zum Leben bieten. Wir geben also weiterhin unser Bestes, um der Wohnungsnot in Oldenburg entgegenzuwirken und Oldenburgern – oder denen, die es noch werden wollen – attraktive Eigentums- und Mietwohnungen bieten zu können.

Wenn auch Sie nach einer entsprechenden Neubau-Immobilie in Oldenburg Ausschau halten, freuen wir uns, Ihnen tatkräftig bei der Suche zur Seite stehen zu dürfen. Nutzen Sie hierfür z. B. unseren Immobilien-Suchauftrag, besuchen Sie uns in der Wohnungsbau Oldenburg Galerie in der Oldenburger Innenstadt oder schreiben Sie uns über unser Kontaktformular. Wir freuen uns, von Ihnen zu hören!

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