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Platzt jetzt die Immobilienblase?

Wer jetzt eine Immobilie kaufen will, wird es sich zweimal überlegen, denn nicht nur die Bundesbank ruft zur Vorsicht auf. Die Bundesregierung ist alarmiert und leitet Vorbereitungen für das Platzen der Blase ein, um schnellstmöglich reagieren zu können.

Auch Prof. Dr. Harald Simons vom Empirica-Institut warnt vor einem Trendbruch bei steigenden Kaufpreisen. Doch nicht jeder Standort ist gleich.

Divergenz zwischen Mieten und Kaufpreisen

In 227 von 402 Landkreisen und kreisfreien Städten wachsen Mieten und Kaufpreise nicht mehr gleichmäßig. Während die Mieten nur langsam ansteigen, klettern die Kaufpreise ungebremst. In vielen Standorten ist sogar ein Ende des Mietanstiegs bei Neuverträgen in Sicht, Kaufpreisrückgänge von bis zu dreißig Prozent sind zu erwarten.
Niedrigzinsen machen Immobilienkredite erschwinglich und drücken die Rendite an den Finanzmärkten, das Wohnraumangebot ist noch immer zu gering. Es droht demnach die Gefahr eines Preisabfalls in den nächsten Jahren – zum Beispiel wegen steigender Zinsen, durch die andere Anlagen wieder attraktiver werden. Diese Ansicht teilt auch Empirica-Geschäftsführer Reiner Braun, da steigende Zinsen Immobilienkredite verteuern und die Blasengefahr erhöhen. Das Institut Empirica hat ebenfalls einen Anstieg des Blasenindexes festgestellt: Im Vergleich zum dritten Quartal 2016 um 0,03 Punkte. Vor allem in den Großstädten sieht die Bundesbank starke Preisübertreibungen zwischen 15% und 30%. Und je länger der Boom anhält, desto größer die Gefahr. Aber wie hoch ist sie tatsächlich?

„Nach unserem Dafürhalten ist in Berlin sicherlich, in München wahrscheinlich und in Hamburg und Frankfurt möglicherweise mit einem Trendbruch bei den Kaufpreisen zu rechnen.“ (Prof. Dr. Harald Simons im Frühjahrsgutachten 2017)

Rückschlagpotenzial

rueckschlagpotential_top_staedte_deuExperten haben nun das effektive Rückschlagpotenzial, also die Preiskluft zwischen Kaufpreisen und Mieten und damit die drohende Wertkorrektur, berechnet. In Frankfurt am Main, einer der Top 7-Städte, sind seit 2011 die Mietpreise um 20% gestiegen, die Kaufpreise jedoch um 53%. Einer Mietpreissteigerung von 33% stehen in Berlin um 76% höhere Kaufpreise gegenüber – seit 2004 ergibt sich daraus ein Plus von unsagbaren 115%. In beiden Städten könnten die Preise also um ein mindestens ein Viertel einbrechen, genauso wie in Düsseldorf oder Hamburg. In München hingegen droht sogar ein noch größerer Preisabfall: Während die Mieten um 29% zunahmen, schnellten die Kaufpreise um ganze 85% in die Höhe – der deutschlandweit zweithöchste Wert mit einem Rückschlagpotenzial von 33%. Die Kaufpreise sind den Mieten enteilt, 2016 allein haben sie um 10% zugelegt. Zudem lässt die Zuwanderung in die Metropolen bereits nach.

Immobilienblase in Oldenburg?

wohnungsbau-oldenburg_einfamilienhaus_neubau_buchenhof_1_back_1Oldenburg selbst gilt als Stadt der Zukunft und der Wissenschaft, die junge Menschen anlockt und sowohl über ländliche Idylle, als auch städtischen Charme verfügt – aber was bedeutet die drohende Wertkorrektur für den Standort Oldenburg? Seit 2011 sind die Mieten um 11%, die Kaufpreise im Gegenzug um 47% gestiegen. Unter dem Strich steht ein Rückschlagpotenzial von gerade einmal 13%, das eine Immobilie in Oldenburg auch in Zukunft zu einer soliden Investition mit geringem Risiko macht. Das Angebot an Wohnungen wächst im Gleichschritt mit der Nachfrage trotz hochwertiger Neubauten konstant, denn Oldenburg ist ein gefragter Standort und wird es bleiben. Wie in allen Top-Regionen wird auch hier mit einem deutlichen Bevölkerungsanstieg gerechnet und die Zahl der Haushalte soll bis 2045 noch einmal um 32% steigen.

Damit bleibt eine Investition in Oldenburg eine Investition in die Zukunft – nutzen auch Sie jetzt Ihre Chance. Wir von Wohnungsbau-Oldenburg helfen Ihnen gerne dabei. Profitieren Sie von unserem vielfältigen Angebot mit über 100 Wohnungen direkt vom Ersteller.

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