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Was ändert sich 2020 beim Immobilienkauf?

Neues Jahr, neue Gesetze: Welche Änderungen kommen 2020 beim Immobilienkauf auf Sie zu? Und wovon können Immobilienkäufer nur noch dieses Jahr profitieren? Die wichtigsten Neuerungen lesen Sie in unserem Artikel.

Wie lange erhalte ich noch Baukindergeld?

Familienglück auch finanziell? Seit Januar 2018 erhalten Familien mit Kindern, die eine Immobilie bauen oder kaufen wollen und bestimmte Einkommensgrenzen nicht überschreiten, das sogenannte Baukindergeld. Und das über eine nicht unerhebliche Summe: Je Kind unter 18 Jahren gewährt der Staat einen Zuschuss von 1.200 Euro pro Jahr für einen Zeitraum von maximal zehn Jahren.

Um von den Subventionen zu profitieren, müssen Sie jedoch bis zum 31.12.2020 den Kaufvertrag unterschrieben oder die Baugenehmigung erhalten haben. Danach läuft die Förderung aus.

Tipp: Für den Antrag auf Baukindergeld gibt es eine weitere Frist – diesen dürfen Sie nur bis sechs Monate nach Einzug stellen, spätestens aber bis zum 31.12.2023.

Was ändert sich 2020 beim Immobilienkauf?

  • 2020 besteht beim Immobilienkauf die letzte Chance auf Baukindergeld.
  • Maklergebühren werden voraussichtlich nach dem Bestellerprinzip geteilt.
  • Die Mietpreisbremse wird verlängert und verschärft.
  • Eigentümer haben Aussichten auf Förderungen durch das Klimaschutzpaket.

Was besagt der Gesetzesentwurf über das Teilen von Maklergebühren?

Wenn Sie in eine Immobilie investieren, schalten Sie in der Regel einen Makler ein – und natürlich besteht dieser auf eine Provision, die in der Regel vom Käufer getragen wird. Der zu zahlende Betrag könnte jedoch bald sinken. Denn weil die Regierung die Maklerprovisionen in manchen Bundesländern als zu hoch einschätzt, könnte Sie ein neues Gesetz in puncto Nebenkosten erlassen.

Der Gesetzentwurf besagt, dass die Person, die einen Makler für den Verkauf oder Kauf einer Immobilie beauftragt, künftig mindestens die Hälfte der anfallenden Kosten übernehmen muss (nach dem sogenannten „Bestellerprinzip“).

Zwar möchte die Regierung damit vor allem Immobilienkäufer in Berlin, Hamburg, Bremen, Brandenburg und Hessen entlasten – doch auch beim Immobilienkauf in Niedersachsen dürften Sie von der neuen Regelung profitieren.

Sie müssen sich aber noch etwas gedulden: Weil der Bundesrat noch Nachbesserungen an dem Gesetz verlangt, wird dieses wahrscheinlich erst ab Herbst 2020 in Kraft treten.

Läuft die Mietpreisbremse aus?

Wenn Sie Ihre neuen Immobilien vermieten wollen, ist ein weiteres Gesetz für Sie relevant. Dabei handelt es sich um kein geringeres als die seit über einem Jahr viel diskutierte Mietpreisbremse. Bis dato besagt sie, dass Mieten in Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt bei einer Neuvermietung nicht mehr als zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen dürfen.

Die Regelung sollte Ende des Jahres 2020 ursprünglich auslaufen. Nun ist aber nicht nur eine Verlängerung bis 2025 geplant, sondern auch eine Verschärfung der Regelung. Denn der Betrachtungszeitraum von vier Jahren, über den die ortsübliche Vergleichsmiete bis dato ermittelt wurde, soll auf sechs Jahre verlängert werden – was dafür sorgen soll, dass die Vergleichsmiete insgesamt sinkt und die Mietkosten bei Neuvermietungen gebremst werden.

Für Sie bedeutet das: Wenn Sie noch in diesem Jahr beginnen, Ihre Immobilie zu vermieten, könnten Sie von der aktuell geltenden Regel profitieren.

Welche Förderungen erhalte ich durch das Klimaschutzprogramm 2030?

Alle Welt fordert derzeit mehr Klimaschutz. Darüber freut sich nicht nur die Umwelt, sondern auch der Immobilienbesitzer. Denn im Rahmen des „Klimaschutzprogramms 2030“ erwarten Eigentümer weitreichende Förderungen zu solchen Sanierungsmaßnahmen, die Energie einsparen.

Die Maßnahmen können zum Beispiel den Umbau von Heizungen, Fenstern oder Dämmungen betreffen. Solche Sanierungen wird die Bundesregierung ab sofort mit einem Steuerbonus von 20 Prozent der Kosten fördern, der dann über drei Jahre verteilt werden soll.

Fazit: Was ändert sich 2020 beim Immobilienkauf?

Es gab selten einen günstigeren Zeitpunkt, um in Immobilen zu investieren. Zwar wird die Mietpreisbremse verschärft, aber erst zum Ende des Jahres – wenn Sie jedoch nicht vermieten, darf Ihnen das ohnehin herzlich egal sein. So oder so profitieren Sie letztmalig vom Baukindergeld. Die Verringerung der Maklerkosten sowie Subventionen zum Klimaschutz setzen weitere Anreize für Investitionen in Neubau-Immobilien.

Hinzu kommt das niedrige Zinsniveau, dessen Ende weiterhin nicht absehbar ist – für Sie könnte das die Chance sein, zu einem günstigen Kredit in Immobilien zu investieren.

Überlegen Sie, sich eine Neubau-Immobilie in Oldenburg kaufen? Haben Sie dazu oder zu den Neuerungen, die in diesem Jahr Inkrafttreten noch weitere Fragen? Melden Sie sich gerne unverbindlich – wir freuen uns, Sie bei der Planung und Umsetzung Ihres Vorhabens  zu beraten.

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